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Mitarbeiter in Elternzeit

Mitarbeiter (m/w/d), die sich in die Elternzeit verabschieden, ordnen ihre Prioritäten neu. War bisher der Beruf erfüllend, so nimmt nun der Familienzuwachs die volle Aufmerksamkeit in Anspruch. Der Alltag in Ihrem Unternehmen bleibt jedoch der gleiche und durch die Nachbesetzung der Stelle sorgen Sie dafür, dass die Aufgaben des bisherigen Stelleninhabers weiterhin erledigt werden.

Mitarbeiter in Elternzeit 

Veröffentlicht: 27.07.2020
Von: achtwert

Mitarbeiter (m/w/d), die sich in die Elternzeit verabschieden, ordnen ihre Prioritäten neu. War bisher der Beruf erfüllend, so nimmt nun der Familienzuwachs die volle Aufmerksamkeit in Anspruch. Der Alltag in Ihrem Unternehmen bleibt jedoch der gleiche und durch die Nachbesetzung der Stelle sorgen Sie dafür, dass die Aufgaben des bisherigen Stelleninhabers weiterhin erledigt werden. 

Wir raten Ihnen, den Kontakt mit Ihren Mitarbeitern in der Elternzeit nicht abreißen zu lassen. Neigt sich die Elternzeit dem Ende, haben Sie so die Möglichkeit, einen erfahrenen Mitarbeiter wieder für Ihr Unternehmen zurück zu gewinnen. Es entfallen lange Einarbeitungszeiten und Sie wissen bereits, auf welches Potenzial Sie wieder zurückgreifen können. 

Grundsätzlich gilt:  

Auch wenn der Mitarbeiter vorerst nicht mehr für Sie tätig ist, ist es wichtig, mit unveränderter Wertschätzung auf ihn einzugehen. Dabei spielt vor allem die Kommunikation eine wichtige Rolle. 

Unsere erste Empfehlung:  

Dämpfen Sie von vornherein Ihre Erwartungen an den Mitarbeiter in Elternzeit. Die Geburt eines Kindes verändert das Leben der Eltern stark und es wird einige Zeit brauchen, bis sich ein gewisser Alltag einstellt und Ihr Mitarbeiter den Kopf auch für andere Angelegenheiten frei hat. 

Besprechen Sie deshalb am besten schon vor dem (vorläufigen) Ausscheiden, welche Erwartungen Ihr Mitarbeiter hinsichtlich Informationen zu und aus Ihrem Unternehmen hat. Veröffentlichen Sie beispielsweise regelmäßig Ihre Umsatzzahlen? Dann fragen Sie Ihren Mitarbeiter, ob er sich dafür auch interessiert, wenn er in Elternzeit ist. Vielleicht möchten Sie weitere Mitarbeiter einstellen. Fragen Sie Ihren Mitarbeiter, ob er auch über solche Entwicklungen in seiner Elternzeit informiert werden möchte. 

Übrigens:

Die Kommunikation Ihrer Kennzahlen oder der Unternehmensentwicklung muss nicht zwingend durch Sie erfolgen. Unter Umständen ist es für Ihren Mitarbeiter interessanter über den aktuellen Stand durch einen “Paten” in Kenntnis gesetzt zu werden. Hier sollte klar abgestimmt sein, welche Informationen über den Paten erfolgen und welche Details weiterhin im direkten Kontakt mit Ihnen ausgetauscht werden. Klären Sie in diesem Zusammenhang auch gleich, wie sich Ihr Mitarbeiter Ihre Kontaktaufnahme während der Elternzeit wünscht. Oftmals sind E-Mail-Nachrichten am besten geeignet, da der Mitarbeiter dann selbst entscheiden kann, wann er Ihre Informationen liest. 

Bieten Sie Ihrem Mitarbeiter die Möglichkeit, Sie weiterhin (möglichst unkompliziert) kontaktieren zu können. Klären Sie mit ihm, auf welchem Weg Sie für ihn am besten erreichbar sind und reagieren Sie gewohnt zeitnah auf seine Anfragen.  

Kleine Aufmerksamkeiten zeigen Ihrem Mitarbeiter, dass Sie auch an ihn denken, wenn er in Elternzeit ist. Melden Sie sich nach der Geburt z. B. mit einer Karte mit ein paar persönlichen Worten oder sogar einem kleinen Geschenk. Vermerken Sie sich den Geburtstag Ihres Mitarbeiters und melden Sie sich an diesem Tag bei ihm. Vergessen Sie ihn auch an Weihnachten nicht und senden Sie Grüße. 

Haben Sie in Ihrem Unternehmen besondere Anlässe wie z. B. einen Tag der offenen Tür, eine Weihnachtsfeier oder spezielle Teamevents? Besonders zu solchen Anlässen lohnt sich eine Einladung des Mitarbeiters, weil in diesem Rahmen meist ein lockerer Austausch möglich ist. 

Haben Sie ein Mitarbeitermagazin oder ein Blog? Dann belassen Sie Ihren Mitarbeiter auch während der Elternzeit im Verteiler. 

Steht der Ablauf der Elternzeit bevor, sollten Sie frühzeitig das Gespräch mit Ihrem Mitarbeiter suchen. Kommunizieren Sie klar Ihre Erwartungen und sorgen Sie dafür, die Erwartungen Ihres Mitarbeiters eindeutig zu verstehen.  

Welche Voraussetzungen benötigt er für einen möglichst reibungslosen Wiedereinstieg? Stimmen die Rahmenbedingungen Ihres Unternehmens mit den Vorstellungen des Mitarbeiters überein?  

Falls nicht: Sind Sie willens und in der Lage, sich aufeinander einzustellen oder muss eine andere Lösung gefunden werden? Um Missverständnisse zu vermeiden raten wir Ihnen in jedem Fall, alle Vereinbarungen schriftlich zu dokumentieren. 

Gerne unterstützen wir Sie dabei, die Kommunikation rund um die Elternzeit zu optimieren und einen wertschätzenden Umgang zu finden.

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